Geschichte

Im laufe der Geschichte haben die Menschen in weiten Teilen Europas nach und nach die natürliche Umwelt in eine Kulturlandschaft verwandelt. Anhand von Schrifturkunden lässt sich die bäuerliche Siedlungsweise, die das heutige Erscheinungsbild der Landschaft um Diex prägt, bis in das Mittelalter zurückverfolgen.

Die Geschichte von Diex im Mittelalter wurde bisher noch nicht systematisch erforscht. Erschwert wird die Arbeit vor allem dadurch, dass der Begriff „Berg Diex“ im Mittelalter unklar ist. Er greift über die heutigen Gemeindegrenzen weit hinaus und umfasst den Südabhang der Saualpe von Pustritz bis Brückl. So wird z.B. noch im ältesten Völkermarkter Urbar von etwa 1420 Klein St.Veit als „in monte Diechts“ gelegen bezeichnet. Eine Urkunde von 1499 nennt auch Hochfeistritz als in „Diechs“ gelegen. Die 1173 erwähnten 40 Huben können unmöglich alle in der heutigen Gemeinde und Pfarrei gelegen haben. Die Namensbezeichnung „Diex“ bleibt somit unscharf und wesentlich weitreichender als die heutigen Gemeindegrenzen. So muss von Fall zu Fall analysiert werden, was mit der Bezeichnung gemeint ist. Im 15. Jahrhundert wurden die Kirchen von Diex und Grafenbach wegen der Türkengefahr zu Wehrkirche ausgebaut.